Spende der Sparkasse Rhein-Neckar Nord

Heddesheim: Sparkasse unterstützt DLRG mit 10 000 Euro
Spende macht Retter noch flexibler
Bis zu 12 000 Gäste aus der gesamten Region stürzen sich
an Spitzentagen in die kühlenden Fluten des Heddesheimer Badesees. Bei
einem derartigen Andrang wäre das Geschehen im Schwimmbereich von den
beiden hauptamtlichen Bademeistern allein wohl kaum ausreichend
zu überwachen.
Dass die Wasserratten dennoch sicher planschen können, ist auch den
ehrenamtlichen Rettern der DLRG zu verdanken.
Grund genug für die Sparkasse Rhein Neckar Nord, die Ortsgruppe
Heddesheim nun mit einem Betrag von 10 000 Euro zu unterstützen.
Dass die Attraktivität der Gemeinde stark mit ihrem Badesee verknüpft
ist, betonte Heddesheims
Bürgermeister Michael Kessler bei der Spendenübergabe. Deshalb sei die
Arbeit der DLRG auch für die gesamte Gemeinde von größter Bedeutung.
Denn am See teile sich die Kommune in einer Art „Tandem-Lösung“ die
Aufgaben mit den Lebensrettern.
Nur so könne man dort die Sicherheit in der gewohnten Weise
gewährleisten. „Aus diesem Grund
bin ich der Sparkasse Rhein Neckar Nord außerordentlich dankbar für
diese großzügige Zuwendung. „Wir können wohl für das Notwendigste
sorgen, aber für mehr fehlt uns einfach das Geld“, so das
Gemeindeoberhaupt.
„Die Unterstützung von freiwilligen Helfern ist immer eine gute
Investition“ begründete Sparkassenchef Prof. Dr. Rüdiger Hauser die
Entscheidung der Sparkasse Rhein Neckar Nord, der Heddesheimer DLRG in
diesem Jahr eine größere Spende zukommen zu lassen. Die Situation der
Ortsgruppe sei typisch für viele ehrenamtliche Organisationen.
Mit hohem Kräfteeinsatz könne zwar vieles gestemmt werden, doch die
Anschaffung entsprechender Gerätschaften und Materialien bleibe oftmals
ein Traum. Hier lege man als Sparkasse gerne seine Spende an, zumal
diese auch zum Gemeinwohl beitrage. Mit der Überwachung des Badesees
leiste der Wasserrettungsdienst der Ortsgruppe einen wertvollen
ehrenamtlichen Beitrag für die Bürger der Region.
DLRG-Ortsgruppenvorsitzender Rüdiger Schill ließ im Anschluss wissen,
„dass die Spende genau zum richtigen Zeitpunkt kam“. Mit dem Geld werde
man im Wesentlichen zwei schon lange benötigte PKWAnhänger zum Transport
der Notfall-Ausrüstung anschaffen. Damit werde der Wasserrettungsdienst
deutlich flexibler, da der vorhandene große Hänger aufgrund der
Führerschein-Vorschriften nur von einigen wenigen DLRG-Mitgliedern
gezogen werden dürfe. Mit dem Rest der „noblen Spende“ werde man die
Ausrüstung der Rettungstaucher vervollständigen. Derzeit würden sechs
junge Menschen mit viel Engagement und Kompetenz an den Einsatz im
Badesee herangeführt. Dies sei eine erfreuliche Entwicklung, die man nun
mit Hilfe der Sparkasse
weiter voran treiben könne.